Vorausschau: Wer waren Otto & Elise Hampel? – eine szenische Lesung mit Christian Winterstein

Ausschnitt einer fotografischen Reproduktion eines überlieferten Hampel-Flugzettels (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

Ausschnitt einer fotografischen Reproduktion eines überlieferten Hampel-Flugzettels (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

Die von mir konzipierte Lesung beleuchtet die Berliner Widerstandskämpfer und ihren Kampf gegen die Nazi-Diktatur aus der Perspektive der überlieferten Gestapo- und Nazijustiz-Akten und aus der Perspektive der literarischen Verarbeitung ihres Schicksals im Roman Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada (posthum 1947 erschienen). Die wechselseitige Gegenüberstellung der Inhalte aus den historischen Dokumenten und der Romanpassagen sorgt für einen informativen und spannenden Abend zugleich.

Hans-Fallada-Haus

Falladaring 10,

15366 Neuenhagen bei Berlin

Donnerstag, den 21. Juli 2022, 18:00 Uhr

Weitere Informationen:

https://bibliothek-neuenhagen.de/Informationen/Hans-Fallada-Haus

Veröffentlichung: Die Marienthal-Studie. Von Christian Winterstein

Die Ortsstraße von Gramatneusiedl führt durch die ehemalige Arbeitersiedlung Marienthals.

Ehemalige Arbeitersiedlung Marienthal (Foto Christian Winterstein 2021)

Die Marienthal-Studie. Welche Auswirkungen hat Langzeitarbeitslosigkeit für eine Gemeinschaft und für den Einzelnen? Erschienen in: Zwielicht. Die Bremer Zeitschrift für psychosoziale Themen. Herausgegeben vom Arbeiter-Samariter-Bund Gesellschaft für Seelische Gesundheit mbH. 18. Ausgabe, o. Jg. Bremen. S. 16 -19 .

https://zwielicht-bremen.de/wp-content/uploads/ausgaben/18_Ausgabe.pdf

Wer waren Otto und Elise Hampel? – eine Lesung für zwei Sprecher

Ausschnitt einer fotografischen Reproduktion eines überlieferten Hampel-Flugzettels (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

Ausschnitt einer fotografischen Reproduktion eines überlieferten Hampel-Flugzettels (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

„Wer waren Otto und Elise Hampel? – eine Lesung für zwei Sprecher“ beleuchtet die Berliner Widerstandskämpfer und ihren Kampf gegen die Nazi-Diktatur aus der Perspektive der überlieferten Gestapo- und Nazijustiz-Akten und aus der Perspektive der literarischen Verarbeitung ihres Schicksals im Roman Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada (posthum 1947 erschienen). Die Entstehungsgeschichte des Romans, Textpassagen aus Jeder stirbt für sich allein, Form und Inhalt der Widerstandsschriften sowie die Frage, was können wir heute von den Hampels lernen, stehen im Mittelpunkt der Lesung. Sie vermittelt ein differenziertes Bild des Arbeiterehepaars und der Zeit, in der es lebte. Während der Lesung werfe ich einige der überlieferten Widerstandsschriften (Postkarten und Flugzettel) mit einem Lichtprojektor an die Leinwand. Die Lesung resultiert aus der Arbeit an dem Ausstellungsprojekt „Otto und Elise Hampel – Karte bitte wandern lassen!“ das seit 2015 durch die Bildungs-, Kultur- und Museumslandschaft wandert: so unter anderem im Hans-Fallada-Museum in Carwitz.

Anna-Ditzen-Bibliothek Neuenhagen bei Berlin

Hauptstraße 2,

15366 Neuenhagen bei Berlin

Mittwoch, den 1. Dezember 2021, 8:00 Uhr.

(Schulveranstaltung mit dem Einstein-Gymnasium Neuenhagen bei Berlin)

Otto und Elise Hampel – Karte bitte wandern lassen!

Vernissage mit Kurator Christian Winterstein in der Anna-Ditzen-Bibliothek (Foto Reno Engel 2021)

Ausstellungseröffnung im September 2021 (Foto Reno Engel 2021)

Ein Kuratorengespräch.

Für alle Interessierten biete ich ein Kuratorengespräch an und gehe dabei auf Form und Inhalt der ausgestellten fotografischen Reproduktionen der Postkarten und Flugzettel ein.

Anna-Ditzen-Bibliothek Neuenhagen. Hauptstraße 2 in 15366 Neuenhagen.

4.12.21 von 10:00 bis 12:00 Uhr.