Hans Fallada in Moabit: „Alles in meinem Leben endet in einem Buch.“

Hans Fallada mit Sohn Ulrich 1930 (Quelle: Hans-Fallada-Archiv, Literaturzentrum Neubrandenburg e. V.)

1930 zog der Verfasser des internationalen Bestsellers „Kleiner Mann – was nun?“ mit seiner schwangeren Frau Anna vom beschaulichen Neumünster in das trubelige Moabit nach Berlin. Geldsorgen, Wohnungsnot, schriftstellerische Herausforderungen und die Freude auf das Kind bestimmten Falladas Leben. Seine Moabiter Erlebnisse verarbeitete er sehr konkret in Romanen und Briefen, aus denen ich und Wilhelm Holthus lesen. Wir lernen Fallada und viele Orte des früheren Moabits kennen und erfahren, dass sich Freude und Leid damals wie heute gar nicht so sehr unterscheiden.

Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Moabit, Rostocker Straße 32b in 10553 Berlin, 30. September 2026, 19:00 Uhr.

Nach der Lesung, die eine Stunde geht, sind alle eingeladen, bei einem Umtrunk Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zu erreichen ist die Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Moabit mit den Buslinien 106 und 123, Haltestelle Wittstocker Straße. Wer mit der S-Bahn kommt, steigt beim S-Bahnhof Beusselstraße aus.

Eintritt frei!

Hans Fallada in Moabit: erfolgreiche Lesung!

Rund 20 Gäste kamen am Dienstag, den 25. Juni zur Premiere meiner Lesung „Alles in meinem Leben endet in einem Buch: Hans Fallada in Moabit.“ Der Ort war ein besonderer: die Dependance des Mitte Museums im Rathaus Tiergarten, genauer gesagt, das holzvertäfelte ehemalige Bürgermeisterzimmer. Das Rathaus Tiergarten entstand zwischen 1935 und 1937. Es war der erste Neubau der Berliner Kommunalverwaltung im Nationalsozialismus. Edouard Compere vom Mitte Museum führte in die Veranstaltung ein. Was mich besonders freute waren die zahlreichen, informierten Fragen nach Hans Fallada und seinem wechselvollen Leben aus dem Publikum!

Wer war Hans Fallada? Eine Lesung

Ausweisfoto Hans Fallada 1945 (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

Ausweisfoto Hans Fallada 1946 (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

Die fünfundvierzigminütige Lesung berichtet vom Leben und Werk des deutschen Erzählers Hans Fallada (1893 – 1947). Eingestreut lese ich Passagen aus Der junge Goedeschal (1920), Anton und Gerda (1923), Kleiner Mann – was nun? (1932), Wer einmal aus dem Blechnapf frißt (1934) und Der Trinker (posthum 1950 erschienen).

Wer war Hans Fallada?

Ausweisfoto Hans Fallada 1945 (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

Ausweisfoto Hans Fallada 1946 (Foto vom Foto Christian Winterstein 2018)

„Heldenhaft durch die dunkelsten Stunden“

Ein Bericht über Leben und Werk von Hans Fallada (geb. 1893 – gest. 1947).

Erschienen in der 14. Ausgabe der Zeitschrift Zwielicht. Die Bremer Zeitschrift für psychosoziale Themen, herausgegeben vom Arbeiter-Samariter-Bund Bremen Gesellschaft für Seelische Gesundheit mbH.